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Für jeden Zweck die richtige Powerbank

Du suchst eine gute Powerbank? Bei uns erfährst du worauf es ankommt. Ein Foto knipsen, Nachrichten an die Freunde schicken, einen Film schauen oder gamen – all das macht dem Smartphone-Akku das Leben schwer. Oft ist es schwierig, mit einer vollen Ladung über den ganzen Tag zu kommen. Erst recht, wenn unterwegs keine Steckdose zur Verfügung steht, wie zum Beispiel bei einer Bergwanderung. Unser Tipp: Schaffe dir ein mobiles Ladegerät an. Doch nicht jede Powerbank ist für jeden Einsatzzweck geeignet. Wir zeigen auf, was du beim Kauf beachten solltest.

Handlichkeit vs. Leistung

Damit der mobile Stromlieferant immer mit dabei sein kann, sind Grösse und Gewicht entscheidend. Jeder Reisende kennt das Problem: Der anfangs als leicht empfundene Rucksack wird irgendwann immer schwerer. Daher sollte nicht noch eine massive Powerbank mit im Gepäck sein. Während es im Handel leichte Modelle für die Handtasche in der Grösse eines Lippenstiftes und einem Gewicht von etwa 100 Gramm gibt, kann ein Alternativmodell schnell einmal über 500 Gramm wiegen. Leichtgewichte bieten dabei meist eine geringere Kapazität, was aber zum einmaligen Handy aufladen durchaus reichen kann. Um für dich eine passende Powerbank zu finden, musst du dir folgendes überlegen: Brauche ich eine handliche Powerbank für einmaliges Aufladen, die gut in die Tasche passt oder eine grössere, die mich auch auf mehrtägigen Reisen sorgenfrei mit Strom versorgt.

Vorsicht bei Flugreisen

Die Kapazität des externen Akkus gibt an, welche Geräte wie oft geladen werden können. Powerbanks unter 4000 Milliamperestunden (mAh) beispielsweise laden ein modernes Smartphone einmal auf, ein Tablet dagegen nicht einmal vollständig. Ein Samsung Galaxy S9 benötigt beispielsweise 3000 mAh für eine Ladung, ein Apple iPhone X 2700 mAh, ein altes Galaxy S2 gibt sich dagegen mit 1650 mAh zufrieden.

Besser greifst du also zu einem Modell ab 10 000 mAh. Doch Vorsicht bei Flugreisen: Bei manchen Airlines liegt exakt bei diesem Wert die Obergrenze für einen Transport. Wer sicher gehen möchte, überschreitet diese also nicht. Generell dürfen Lithium-Ionen-Akkus nach internationalen Regeln (beispielsweise auch bei Swiss) einen Wert von 100 Wattstunden (Wh) nicht überschreiten. Hier ist ein bisschen Rechenkunst nötig, die Formel dazu lautet: 1 Wh = (mAh x Volt)/1000. Beide Werte sind an der Powerbank angegeben. Beispiel: Powerbank mit (10 000 mAh x 5 Volt) = 50 000/1000 = 50 Watt. Wer hingegen am Boden bleibt, kann beruhigt zu einer starken Variante über 20 000 mAh oder gar 30 0000 mAh greifen. Vorausgesetzt, das Gewicht passt.

Stärkere Geräte für Notebooks

Notebooks haben natürlich höhere Anforderungen an eine Powerbank. Sie benötigen zumeist 30 Watt und mehr, um genügend Leistung für den laufenden Betrieb zu haben. Auch die mobile Spielkonsole Nintendo Switch benötigt deutlich mehr Energie als ein Tablet oder Smartphone. Ob die entsprechende Ladestation die erforderliche Power besitzt, lässt sich leicht ausrechnen: Die Ausgangsleistung in Volt (angegeben mit DC Out) muss mit dem Ladestrom multipliziert werden. Eine durchschnittliche Powerbank mit fünf Volt und einem Ladestrom von 2,1 Ampere ergibt dann 10,5 Watt – deutlich zu wenig für Laptops oder die Nintendo Switch.

Unterschiedliche Ausstattung

Die beste Powerbank nützt nichts, wenn man nicht weiss, ob sie ausreichend geladen ist. Deshalb ist eine Ladeanzeige sehr wichtig. LED-Lämpchen sind hilfreich und reichen in den meisten Fällen aus, eine Prozentanzeige ist natürlich besser. Diese findet man eher in teureren Geräten. Praktisch sind auch integrierte LED-Taschenlampen, da man so nicht auf die Lampe am Smartphone zugreifen muss und Strom sparen kann.

Zudem solltest du dir vor einem Kauf Gedanken darüber machen, wie viele Geräte unterwegs geladen werden müssen. Wer zum Beispiel ein iPhone, Tablet, Akku-Taschenlampe und einen E-Reader dabei hat, benötigt definitiv mehrere Anschlüsse. So können alle Geräte gleichzeitig geladen werden. Hier gibt es aber gravierende Unterschiede: Manche Powerbanks besitzen Anschlüsse mit 1,0 und 2,1 Ampere (A). High-Range Modelle bieten eine intelligente elektronische Steuerung, die die Bedürfnisse der angesteckten Mobilgeräte selbst erkennt und die Ladung daran anpasst. Falls Sie ein Gerät mit USB-C-Anschluss laden möchten, sollte die Powerbank zusätzlich einen entsprechenden Port besitzen. Eine Quickcharge- bzw. Fast Charge-Funktion ist unterwegs sehr praktisch, damit das Gerät nicht stundenlang am Stromspender hängen muss. Nachteil dabei ist aber, dass der Smartphone-Akku bei der Schnellladefunktion stark beansprucht wird und eventuell schneller ausgetauscht werden muss.

Unterschiedlich ist auch die Aufladung der Powerbank selbst. Bei einfacheren Modellen wird ein Standard-Ladegerät oder gar nur ein USB-Kabel mitgeliefert, während luxuriösere Energiespeicher ein eigenes Netzteil spendiert bekommen. Vorteil: Das Laden geht damit deutlich schneller als bei Standard-Ladegeräten.

Kabellos laden

Zudem gibt es in jüngster Zeit Powerbanks mit kabelloser Qi-Ladefunktion. Das ist zwar sehr komfortabel, denn das Mobilgerät muss nur auf die Ladestation gelegt werden. Der Nachteil ist aber, dass der Wireless-Vorgang deutlich länger dauert als mit einer kabelgebunden Alternative.

Spezielle Outdoorgeräte

Wer über mehrere Tage keinen Zugang zum Stromnetz findet (zum Beispiel bei einer Bergwanderung), sollte zu einer Variante mit Solarpanel, Batterie- oder Kurbelbetrieb greifen. So bist du komplett unabhängig von Steckdosen. Solche Powerbanks sind oftmals auch in anderen Outdoor-Geräten wie Campinglampen oder Notfallradios integriert, allerdings sind die Kapazitäten zumeist im unteren Bereich. Mehr Power bieten spezielle Outdoor-Zusatzakkus.

Gute Outdoor-Geräte bieten zudem weiteres Zubehör, das die Handhabung selbst in rauem Terrain erleichtert - beispielsweise Befestigungsbänder oder Karabinerhaken. Zudem sollten solche Outdoor-Geräte auch dem Wetter trotzen und staub- beziehungsweise wassergeschützt sein. Du erkennst das an der IP67- oder IP68-Zertifizierung. Diese Normen besagen, dass die Geräte für 30 Minuten in einem (IP67) beziehungsweise 1,5 Meter (IP68) tiefem Wasser liegen dürfen.

Vorsicht bei Schnäppchen

Wer seine Powerbank bei unseriösen Händlern kauft oder bestellt, geht ein Risiko ein, da diese minderwertige Bauteile enthalten können, die sich negativ auf deine Sicherheit (z.B. aufgrund Explosionsgefahr) und die Lebensdauer der Powerbank auswirken können. In der Schweiz gekaufte Modelle werden hingegen technisch kontrolliert und mit einem Prüflabel versehen.

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